Der Holding-Konzern, der Volkswagen kontrolliert, muss sich nicht mit einer 900 Millionen Euro schweren Klage von Investoren wegen des „Dieselgate“-Emissionsbetrug-Skandals auseinandersetzen. Ein deutsches Gericht hat dies entschieden. Der Skandal war 2015 aufgekommen, als der deutsche Auto-Gigant zugegeben hatte, 11 Millionen Fahrzeuge manipuliert zu haben, um sie in Labortests weniger schädlich erscheinen zu lassen, als sie es tatsächlich auf der Straße waren. Das Gericht in der süddeutschen Stadt Stuttgart entschied, dass Porsche SE, die Holdinggesellschaft, nicht wegen Nicht-Informierens der Märkte über die Verwendung eines illegal installierten Geräts in den Fahrzeugen die Klage zu beantworten braucht. Die Richter wiesen die Argumente der Kläger zurück, die etwa 900 Millionen Euro forderten. Sie hatten argumentiert, dass Porsche SE wusste, was passierte, weil einige Volkswagen-Manager auch Mitglieder des Vorstands der Holdinggesellschaft waren und die Investoren hätten warnen müssen. Der Skandal löste massive Kursverluste bei Volkswagen und Porsche SE aus. In einer Erklärung, die die Entscheidung begrüßte, sagte die Holdinggesellschaft, dass das Gericht entschieden habe, dass „Wissen über die Ereignisse bei Volkswagen Porsche SE nicht zugeschrieben werden kann“. Die Entscheidung sei „eine klare Bestätigung ihrer Ansicht, dass die Ansprüche in Bezug auf das Diesel-Thema unbegründet sind“, fügte sie hinzu. Die Kläger haben das Recht, vor ein höheres Gericht zu ziehen. Der „Dieselgate“-Skandal schockte Deutschland und gilt als der größte Industriescandal Deutschlands der Nachkriegszeit. Jahre später verursacht er der Volkswagen-Gruppe immer noch rechtliche Kopfschmerzen und hat sie mehr als 30 Milliarden Euro an Schadenersatz, Rückerstattungen und Gerichtsgebühren gekostet.

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Von Jodi Picoult

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