Künstliche Intelligenz (KI) und Deep-Learning-Techniken können dazu beitragen, Kunstwerke in Museen, Kunstgalerien und Ausstellungen besser zu empfehlen. Das haben Computerwissenschaftler der Universität Luxemburg in einer Studie herausgefunden. Die Forscher werden ihre Ergebnisse auf der International Conference of Human-Computer Interaction im April 2023 in Hamburg präsentieren.

Die Wissenschaftler um Dr. Bereket Yilma und Prof. Luis Leiva vom Fakultät für Wissenschaft, Technologie und Medizin der Universität Luxemburg haben eine Methode entwickelt, um komplexe Konzepte und Themen in visueller Kunst durch die Fusion von visuellen und textuellen Daten zu verstehen. Die Algorithmen können die zugrunde liegenden Bedeutungen und Themen in Kunstwerken effektiv erfassen.

„Unsere Arbeit hat einen erheblichen Einfluss auf die Welt der Kunst und die Art und Weise, wie wir mit visuellem Inhalt interagieren“, sagte Yilma. „Indem wir fortgeschrittene KI-Techniken nutzen, schlagen wir einen neuartigen Ansatz zur Entschlüsselung komplexer Konzepte vor, die in der visuellen Kunst verborgen sind und die nicht mit bloßem Auge sichtbar sind.“

Die neuen Methoden sollen auch digitalen Assistenten helfen, personalisierte Empfehlungen zu geben. Die Empfehlungen sollen die individuellen Vorlieben des Nutzers berücksichtigen und dynamische Reflexionen voraussehen, die durch Interaktionen mit visuellem Inhalt ausgelöst werden können.

Auf der einen Seite ermöglicht dieser Ansatz, Kunstliebhabern neue und aufregende visuelle Kunstinhalte zu entdecken und sich damit zu beschäftigen. Auf der anderen Seite ermöglicht er Personalisierungsdiensten, die Korrektheit, Serendipität, Neuheit und Vielfalt des empfohlenen Inhalts bei Bedarf zu fördern.

„Diese Forschung, die vom Horizon Europe-Programm unterstützt wird, verspricht, nicht nur das kulturelle Erbe zu verändern, sondern könnte auch den Weg für die Entwicklung neuer Technologien und Methoden für personalisierte Empfehlungen visuellen Inhalts in verschiedenen anderen Bereichen ebnen, einschließlich E-Commerce, Social-Media- und Unterhaltungsplattformen“, kommentierte Leiva.

Das Schöne an Kunst liegt in ihrer Fähigkeit, Emotionen hervorzurufen und die Vorstellungskraft anzuregen. Doch die Botschaft hinter einem Kunstwerk zu verstehen, kann herausfordernd sein. Durch die Untersuchung des Potenzials fortgeschrittener künstlicher Intelligenz und modernster Deep-Learning-Techniken im Bereich des kulturellen Erbes können Computerwissenschaftler der Universität Luxemburg dabei helfen, Kunstwerke besser zu empfehlen und dem Betrachter ein personalisierteres und unvergessliches Erlebnis zu bieten.

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Von Jodi Picoult

Jodi Picoult ist eine am besten verkaufte Autorin, die sich mit komplexen moralischen und ethischen Fragen in ihren Romanen befasst. Ihre Bücher, wie "My Sister 's Keeper" und "Small Great Things", wurden für ihre thematischen Gedanken und emotionale Tiefe gelobt.

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